Analoge Spiegelreflexkameras haben sich enorm weiter entwickelt

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Fotografieren ist ein teueres Hobby. Neben einer Kamera müssen Objektive, Filter und Blitzgeräte angeschafft werden. Selbst Fototaschen können leicht mehr als 100 Euro kosten. Fotografieren kann aber auch ein sehr faszinierendes Hobby sein. Deshalb wollen viele Fotofans eine Spiegelreflexkamera anschaffen. Fotoapparate dieser Bauart lenken das Fotomotiv vom Objektiv auf eine Mattscheibe, auf der es betrachtet werden kann. Umgelenkt wird das Bild über einen Spiegel – daher der Name Spiegelreflex. Dieses Prinzip war schon im 17. Jahrhundert bekannt. In einer Kamera wurde es erstmals 1861 von Thomas Sutton angewendet. Kleinbildkameras, die auf dem Prinzip des Spiegelreflexes beruhen, gibt es seit den 1930er-Jahren.

In den vergangenen Jahren haben Spiegelreflexkameras allerdings eine rasante Entwicklung durchgemacht – hin zur digitalen Technik, die analoge Kameras beinahe vollkommen vom Markt verdrängt hat. Vor noch nicht allzu langer Zeit waren die herkömmlichen Analog-Modelle den digitalen Fotoapparaten in Sachen Kontrastumfang, Auflösung und Schärfe noch überlegen. Außerdem neigten die digitalen Fotos dazu, grobkörniger zu erscheinen. Die digitalen Bildsensoren, insbesondere in Kameras mit hoher Auflösung, führten noch oft zu Bildrauschen. Diese technischen Nachteile werden aber nach und nach ausgeglichen. Analoge Kameras geraten deshalb aus der Mode. Das kann aber auch Vorteile haben. Denn nun werden diese Fotoapparate günstiger angeboten. Modelle, die vor fünf Jahren noch mehrere Hundert oder gar tausend Euro gekostet haben, kann man jetzt gebraucht oder im Restpostenverkauf für weniger als 100 Euro kaufen. Zuweilen ist in diesen Angeboten sogar ein Objektiv mit dabei. Der Vorteil: Der Einsteiger kann ohne hohe Investition ausprobieren, ob ihm Fotografie mit einer Spiegelreflexkamera liegt. Später kann dann der Umstieg auf die digitale Fotografie erfolgen.

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